Dezember 2020
Ein denkwürdiges Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Ich habe gelernt, zu lesen, was die Leute sagen, aber nicht meinen und meine rosarote Brille ging verloren; bin auf Offenheit getroffen. In mir ist mehr geöffnet worden, als nur meine Augen. Wir zahlen gerade einen hohen Preis für unseren Fortschritt. In unendlich vielen Gesprächen in diesem Jahr, nicht nur während meiner Straßenkunst Aktionen, wurde der Wunsch nach mehr Miteinander, Gemeinschaft und Partnerschaften laut ausgesprochen. Was macht es uns immer noch so schwer Bündnisse und vertrauenswürdige Partnerschaften einzugehen? Zugehörigkeit ist das Gefühl aufgehoben zu sein, der Wunsch mit der Sehnsucht nach Geborgenheit. Im Nebel der Stille aufzuwachen ist nicht angenehm. Was ist aus uns geworden? Was sind wir? Was glauben wir? Z. Zt. gibt es keinen Kompass für verwirrte und verirrte Seelen, nur Irrlichter. Es fehlt vielen Menschen an Klarheit, Zukunftsorientierung und Perspektiven." Wie kann ich mich im Leben anders ausdrücken, als durch Konsum?" Das scheint die größte Frage zu sein. Ohne die Bereitschaft durch die ureigene Angst und den Schmerz zu gehen, ist kein Wachstum möglich. Nur das, was wir angeschaut haben, geht. Mein Leben ist geprägt durch Fromm `s Schriften: Haben und Sein(Ich bin, was ich bewirke) und die Kunst des Liebens( Wichtigkeit, Geduld, Disziplin und Konzentration).Jeder einzelne von uns hat es in der Hand, ob er Gewinner oder Verlierer in diesem Gezeitenkrieg ist.. Ich wünsche jedem die Kraft zum Handeln und Lösungen finden, auch, wenn Veränderungen weh tun. Vergesst nie:"Iin einem Kopf voller Angst findet sich kein Raum für Träume". Gerade werden viele Orakel im Internet angeboten. Ich halte es mit dem I Ging: Alles ist Wandlung, nichts bleibt.
Danke an Elmar für Unterstützung , Geduld, Zuhören, u.v.a.m.
Mein Danke für dieses Jahr gilt auch all meinen Lesern und Gespr#chspartnern für das seltene Geschenk der Offenheit.