Montag, 19. Dezember 2022

Weihnachtsmarkt

 

Heute schreiben wir den ersten Advent 2022- Ich bin früh aufgewacht. Das Licht der Straßenlaternen wirkt so früh am Morgen leicht melancholisch. Zum Becher Kaffee zünde ich die erste Kerze an und spüre, wie ihre helle Flamme mein Herz erwärmt. Für mich hat diese Zeit nicht an Bedeutung verloren. Sie ist immer noch voller Magie, Frieden und Besinnlichkeit und beginnt genau heute, obwohl die Geschäfte uns seit August mit Spekulatius und Lebkuchenherzen auf sie vorbereiten. Langsam wird es heller und der November scheint uns heute einen seiner helleren Tage zu schenken. Plötzlich zucke ich zusammen. Meine Küche wird von wild blinkenden Lichtern erhellt, und die Farben ändern sich im Sekundentakt. Ein Nachbar auf der anderen Straßenseite hat seine Adventsbeleuchtung im Fenster in Betrieb genommen. Kurzfristig wünsche ich mir eine Zwille. Das wilde Licht passt aber gut in diese wirre Zeit. Höchstwahrscheinlich konnte der Nachbar die kleingedruckte Betriebsanleitung für seine Fensterbeleuchtung nicht lesen. Es sind ja auch nur vier Wochen. 

Heute habe ich mich mit Leo zu einem Weihnachtsmarktbesuch verabredet.Vorweihnachtliche Besinnlichkeit erwarten wir nicht. Mein letzter Besuch ist schon einige Jahre her. In Barmbek gibt es auf der Ralph Giordano Piazetta einen kleinen übersichtlichen Markt. Es ist dort nicht so laut und schrill, wie  auf vielen andere Märkten, die ich in Hamburg besucht habe und vor allem, er bietet eine gute, frische Gastronomie. Wir freuen uns auf einen estnischen Weihnachtspunsch. Dort angekommen riecht es auch noch nach Weihnachten, ohne den Geruch von Asia Pfanne. Die Aromen von Weihnachtsgewürz, Bratwurst und frisch gebackenen Mutzen erinnert uns daran, dass wir uns ohne Frühstück auf den Weg gemacht haben. So entscheide ich mich gegen Erbsensuppe und Grünkohl, für die erste Grillwurst des Jahres. Herrlich lecker, fettig und einfach wunderbar. So geht das erste Glas Punsch nicht gleich in die Knie. Es gibt auch nur ein Karussell, auf das unser Blick fällt, während wir schweigend genießen. Das Gefährt setzt sich gerade mit leiser Musik in Bewegung. Die kleinen Kinder sitzen ergriffen auf den Pferden, oder im Feuerwehr-oder Polizeiauto. Eine Mutter umrundet laufend das Karussell und lässt ihr Kind nicht aus den Augen. 

Vor meinem inneren Auge entstehen die Bilder der ersten Karussell Fahrt meiner Kinder, und spüre noch einmal den Stich in meinem Herzen, den sie mir einst versetzt hat, auch die der heißen Tränen, die mir über meine Wangen liefen. Mir ist damals in diesem Moment bewusst geworden, dass meine „Kleinen“ meiner schützenden Hand nicht mehr so sehr bedürfen. Es war ungeplant jäh der Zeitpunkt da, ihnen ihre Flügel zu schenken; gefühlt viel zu früh, aber nicht aufzuhalten. Ob die rennende Mutter es ähnlich empfunden hat? Ich habe sie nicht gefragt. Leo spricht sich noch für Nachtisch aus. Frische Mutzen mit Zartbitterschokolade, es war ein Gedicht! Leider verschwindet bei so viel ungewohntem Fett die Energie zum Verweilen, und wir treten den Heimweg an. 

Ein wenig hänge ich noch meinen Gedanken nach. Warum sind wir Menschen nur einmal im Jahr in der Lage, an unsere Nächsten zu denken? Warum spenden wir nur in der Vorweihnachtszeit den Obdachlosen oder für andere karikative Zwecke? In meiner Kindheit wünschte man sich noch friedliche und gesegnete Weihnachten. Warum reichen diese Wünsche immer nur bis zum 26. Dezember und werden dann wieder auf das nächste Jahr verschoben? Den Bedürftigen fehlt es das ganze Jahr über an Zuwendung und was ist mit dem Wunsch nach Frieden? Im Hier und Jetzt ist er für mich unverzichtbar. Gefühlt haben zu viele Menschen den Sinn von Weihnachten vergessen, gleich, welchen Gott er anbetet.

Mittwoch, 16. November 2022

Kalender, Kalender

 

Während meines letzten Kaufhausbesuches wurden meine Blicke vom Anblick der unterschiedlichsten Kalender erschlagen. Ehrlich entsetzen mich Inhalt und Preise des enormen Angebotes Ich registriere, wie eine Kundin für zwei Kalender zweihundert Euro bezahlt.

Unwillkürlich schweifen meine Gedanken in die Vergangenheit ab. In meiner Kindheit habe ich mich über den Papierkalender sehr gefreut. Hinter jedem Türchen hat sich ein liebevoll gemaltes Bild gefunden. Es hat die Vorfreude auf den Heiligen Abend einen Rahmen gegeben. Zu jedem Bild habe ich mir mit meinen Schwestern eine Geschichte ausgedacht, die wir uns abends im Bett erzählt haben. Auf dem großen Bild war meist ein verschneiter Hang zu sehen, im Hintergrund Wald und eine Kirche, über ihr der Stern von Bethlehem. Im Vordergrund hat eine Schneeballschlacht stattgefunden, und es wurde Schlitten gefahren. Die fröhlichen Kinder waren warm eingepackt und hatten rote Wangen.

Auf meine Nachfrage hin, teilt mir die Verkäuferin mit, Kunstkalender würde ich im Fachhandel finden, wo, könne sie mir auch nicht sagen.

Die Ansprüche, um die Wartezeit in Vorfreude auf den Heiligen Abend zu verkürzen, scheinen enorm gestiegen zu sein. Es ist auf jeden Fall keine Kleinigkeit mehr.

Ich erinnere mich an die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender, die meine Kinder geschenkt bekommen haben. Ihr Inhalt ist schon vor Nikolaus der Versuchung meiner Kinder erlegen. Sie waren über Nacht, wie durch Zaubermund verschwunden.

Advent bedeutet Ankunft des Lichts. Ich freue mich jedes Jahr auf diese Zeit und auf die Aussicht, auf ein  Familientreffen. Es ist geprägt durch gutes Essen, Gespräche und dem gemeinsamen spielen. Seit dem die Kinder erwachsen sind, gibt es keine Geschenke mehr. Es fehlt uns am Willen, unter dem Deckmantel der Liebe, das Spiel von Konsum mitzumachen. Jeder definiert Liebe anders.

Die Kirche wird an diesem Abend auch nicht besucht. Die Worte über das Wunder der Liebe, des Friedens und der Rückkehr des Lichts, von dem auf der Kanzel gesprochen wird, erreicht selten das Herz der Besucher. Du liest auf ihren Gesichtern, dass die meisten schon in Gedanken bei ihren nächsten Terminen sind. In dieser Gesellschaft fühle ich mich nicht wohl.

Ich habe mit einem meiner erwachsenen Kinder schon begonnen, die ersten Weihnachtsköstlichkeiten zu backen. Es gibt kleine Rituale, die wir uns bewahren.

Wir schenken einander Liebe, alle anderen bekommen nur ein Geschenk. Wir fühlen uns miteinander verbunden, und mit allem, was ist. Eines opulenten Weihnachtsbaum und teurer Geschenke bedarf es nicht.

Donnerstag, 10. November 2022

Beam me up Scottie!


Es ist Orioniden Zeit. Heute werden keine Sternschnuppen zu sehen sein. Dicke, dunkle Wolken haben sich über die Sterne am Firmament geschoben. Sie türmen sich am Himmel auf und jagen weiter.

 Den Tag über hat ist der Wind durch die Straßen unserer Stadt gefegt und hat die Bäume ihres bunten Kleides beraubt. Gerne betrachte ich das nächtliche Treiben am Himmel.Das Schauspiel lenkt mich ab von den Geräuschen im Haus, die nachtaktiven Mitbewohner im Haus verursachen. 

Vor meinen Fenstern leuchten Kerzen und sorgen in meinem kleinen Heim für mehr Behaglichkeit. Aus den Lautsprechern klingt leises Flötenspiel. So blende ich die Welt um mich herum aus und träume mich in die Nacht. Die Töne der Flöte lassen mich hinaus in das Himmelszelt schweben; weit hinaus über die turmhohen Wolken, zu den Sternen, die hier noch blitzen und blinken, an den Planeten vorbei. Ich fühle mich unbeschwert, frei, glücklich und von Frieden getragen. 

Oh, es gibt eine Zwischenlandung auf der Insel meiner Träume. Ich bin noch nie dort gewesen. Mit den Augen habe ich sie schon in Bildbänden erkundet und auf Karten erforscht. 

Meine Insel ähnelt Mauritius. Ihre Schönheit und die dort gelebte Toleranz haben meine Sehnsucht geschürt, dort einmal Zeit zu verbringen. Es wird berichtet, dass alle Religionen dort friedlich nebeneinander existieren, sogar sämtliche Feiertage gemeinsam begangen werden. 

Himmlische Zustände, wenn es wirklich so ist. Meine Zunge schmeckt das köstliche Aroma der kreolischen Küche.

 Diese Traumreise hat keine bunten Löcher in den dunklen Himmel gebohrt; ich sitze immer noch vor meinem Fenster. 

Wo  bleibt die Enterprise, wenn man ihrer dringend bedarf? Ein stummer Seufzer ist in mir, heute also keine Zeitreise.

 

Mittwoch, 9. November 2022

Guten Tag Herr Hofreiter, Mitglied des Bundestages für die Fraktion der Grünen

Warum ich ihnen schreibe? Ihre Entgleisung im Bundestag! Sind ihnen die Worte, Feigheit, realitätsferner Pazifist und Spinner gekommen, wie eine Kugel aus einem Gewehrlauf? Sie haben damit nicht nur mich in meiner Würde als Bürgerin dieses Landes verletzt. Die zivilisierte Welt steht am Abgrund und sie wollen mir erzählen, wer gegen Krieg und für Abrüstung ist, wäre gegen die Sicherheit? Das ist eine widerwärtige Unterstellung!

Sie vermitteln, dass unsere Geschichte, Abmachungen und konstruktive Gespräche in Vergessenheit geraten sind. So erzähle ich ihnen die Geschichte von Lotte.

Ich habe gerade ihre Briefe in meinen Händen gehalten, die sie während des zweiten Weltkrieges an ihren Alfred geschrieben hat. Sie haben mich berührt. Diese Briefe sind voller Hoffnung, Liebe und der Sehnsucht nach Frieden und einer gemeinsamen Familie. Lotte hat aufgrund mangelnder Ernährungslage ihr Kind verloren; ihren Alfred auch. Sein U-Boot wurde versenkt. Den Verlust hat sie bis an ihr Lebensende nicht verwunden. Ihre Wut auf alle Kriege, hat sie mit ins Grab genommen.

Krieg ist die Kapitulation gegen die Menschlichkeit!

Keiner dieser Soldaten und Menschen wollten diesen Krieg, in dem sechzig Millionen Menschen ohne Sinn und Verstand gestorben sind. Keiner konnte etwas für den Größenwahn der damaligen Regierung.

In meiner Ausbildung im Krankenhaus in den siebziger Jahren habe ich noch viele verstümmelte Männer versorgt, mit ihren schwärenden und stinkenden Wunden, die der Krieg an ihren Körpern verursacht hat. Von ihnen hat sich keiner als Held gefühlt, weil er getötet hat.

Ich erlebe es heute noch, wenn ich die Alten pflege; sehe morgens ihre verweinten Gesichter, für die sie sich schämen. Erschossene Kameraden, die plötzlich ohne Kopf neben ihnen gestanden haben, die Bilden von brennenden Straßen.

In meinem Umfeld gibt es Soldaten, Väter, die in Afghanistan gewesen sind. Sie können trotz Therapie die Bilder nicht vergessen, wenn Kinder mit MP` s ihnen begegnet sind, die auf sie geschossen haben.

Soldaten auf jeglicher Seite eines Krieges wollen leben und nicht den Tod finden. Das Leben ist wichtiger, als alle Macht, die sich alte Männer wünschen! Waffen schaffen keinen Frieden.

Um sie zur Umkehr zu bewegen rate ich ihnen, machen sie doch einmal drei Wochen Urlaub in Afghanistan. Dort soll es um diese Jahreszeit sehr schön sein. Nein, nicht im Hotel, im Schützengraben!

Tapfer ist für mich der Mensch, der die Gewalt verweigert, der aufsteht, Haltung bewahrt, statt mit einhundert Milliarden aggressives Potenzgebaren zu unterstützen!

Angst vor dem Russen habe ich nicht. Seine Raketen standen noch nie in meiner Heimat. HEIMAT ein Wort das klingt, wenn ich es laut ausspreche. Es berührt warm und liebevoll und erinnert mich, dass meine Wurzeln genau hier verankert sind, und Weglaufen für mich keine Option ist.

Wenn ihre Vita stimmt, haben sie den Kriegsdienst verweigert. Haben sie sich schon einmal gefragt, wie viele ihrer Ahnen( die sie geprägt haben); ihnen über ihre Schulter gucken, wenn sie in den Spiegel schauen?  Reflektieren sie, oder ist ihr Spiegel blind?

Vielleicht wird ihre Haltung zu Krieg und Aufrüstung eine andere, wenn ihre Kinder an der Front stünden.

Es wäre eine Möglichkeit, sich in die Herzen und Ängste von Müttern und Familien zu versetzen! Familien, die zerstört werden, durch den Verlust eines geliebten Menschen.

Setzen sie sich für den Frieden ein, zum Wohle des Deutschen Volkes! Oder hatten sie etwa während ihres Amtseides die Finger hinter dem Rücken gekreuzt?

Das Sondervermögen, das nicht benötigt wird, stünde den Bewohnern im Ahrtal gut zu Gesicht, ebenso den Flüchtlingen in Griechenland, die seit drei Jahren immer noch in Zelten leben, und die keiner haben möchte.

Veränderungen müssen sein, damit unsere Welt eine bessere wird. Krieg gegen jeglichen Menschen und Nation gehören nicht dazu. Ich bitte sie, dass zu bedenken. Wählen sie die Worte bei ihrer nächsten Rede gut. Die nachfolgenden Generationen werden sie an ihren Worten und Taten messen.

Ich danke Lotte und meinen Eltern, die mir trotz des Krieges, der in ihren Köpfen weiter getobt hat, den Wert von Frieden vermitteln konnten. Meinen jungen Lehrern während meiner Schulzeit danke ich, dass sie mich ermutigt haben zu denken, und bedenken gelehrt haben.

 

 

 

Guten Tag Herr Hofreiter, Mitglied des Bundestages für die Fraktion der Grünen

Warum ich ihnen schreibe? Ihre Entgleisung im Bundestag! Sind ihnen die Worte, Feigheit, realitätsferner Pazifist und Spinner gekommen, wie eine Kugel aus einem Gewehrlauf? Sie haben damit nicht nur mich in meiner Würde als Bürgerin dieses Landes verletzt. Die zivilisierte Welt steht am Abgrund und sie wollen mir erzählen, wer gegen Krieg und für Abrüstung ist, wäre gegen die Sicherheit? Das ist eine widerwärtige Unterstellung!

Sie vermitteln, dass unsere Geschichte, Abmachungen und konstruktive Gespräche in Vergessenheit geraten sind. So erzähle ich ihnen die Geschichte von Lotte.

Ich habe gerade ihre Briefe in meinen Händen gehalten, die sie während des zweiten Weltkrieges an ihren Alfred geschrieben hat. Sie haben mich berührt. Diese Briefe sind voller Hoffnung, Liebe und der Sehnsucht nach Frieden und einer gemeinsamen Familie. Lotte hat aufgrund mangelnder Ernährungslage ihr Kind verloren; ihren Alfred auch. Sein U-Boot wurde versenkt. Den Verlust hat sie bis an ihr Lebensende nicht verwunden. Ihre Wut auf alle Kriege, hat sie mit ins Grab genommen.

Krieg ist die Kapitulation gegen die Menschlichkeit!

Keiner dieser Soldaten und Menschen wollten diesen Krieg, in dem sechzig Millionen Menschen ohne Sinn und Verstand gestorben sind. Keiner konnte etwas für den Größenwahn der damaligen Regierung.

In meiner Ausbildung im Krankenhaus in den siebziger Jahren habe ich noch viele verstümmelte Männer versorgt, mit ihren schwärenden und stinkenden Wunden, die der Krieg an ihren Körpern verursacht hat. Von ihnen hat sich keiner als Held gefühlt, weil er getötet hat.

Ich erlebe es heute noch, wenn ich die Alten pflege; sehe morgens ihre verweinten Gesichter, für die sie sich schämen. Erschossene Kameraden, die plötzlich ohne Kopf neben ihnen gestanden haben, die Bilden von brennenden Straßen.

In meinem Umfeld gibt es Soldaten, Väter, die in Afghanistan gewesen sind. Sie können trotz Therapie die Bilder nicht vergessen, wenn Kinder mit MP` s ihnen begegnet sind, die auf sie geschossen haben.

Soldaten auf jeglicher Seite eines Krieges wollen leben und nicht den Tod finden. Das Leben ist wichtiger, als alle Macht, die sich alte Männer wünschen! Waffen schaffen keinen Frieden.

Um sie zur Umkehr zu bewegen rate ich ihnen, machen sie doch einmal drei Wochen Urlaub in Afghanistan. Dort soll es um diese Jahreszeit sehr schön sein. Nein, nicht im Hotel, im Schützengraben!

Tapfer ist für mich der Mensch, der die Gewalt verweigert, der aufsteht, Haltung bewahrt, statt mit einhundert Milliarden aggressives Potenzgebaren zu unterstützen!

Angst vor dem Russen habe ich nicht. Seine Raketen standen noch nie in meiner Heimat. HEIMAT ein Wort das klingt, wenn ich es laut ausspreche. Es berührt warm und liebevoll und erinnert mich, dass meine Wurzeln genau hier verankert sind, und Weglaufen für mich keine Option ist.

Wenn ihre Vita stimmt, haben sie den Kriegsdienst verweigert. Haben sie sich schon einmal gefragt, wie viele ihrer Ahnen( die sie geprägt haben); ihnen über ihre Schulter gucken, wenn sie in den Spiegel schauen?  Reflektieren sie, oder ist ihr Spiegel blind?

Vielleicht wird ihre Haltung zu Krieg und Aufrüstung eine andere, wenn ihre Kinder an der Front stünden.

Es wäre eine Möglichkeit, sich in die Herzen und Ängste von Müttern und Familien zu versetzen! Familien, die zerstört werden, durch den Verlust eines geliebten Menschen.

Setzen sie sich für den Frieden ein, zum Wohle des Deutschen Volkes! Oder hatten sie etwa während ihres Amtseides die Finger hinter dem Rücken gekreuzt?

Das Sondervermögen, das nicht benötigt wird, stünde den Bewohnern im Ahrtal gut zu Gesicht, ebenso den Flüchtlingen in Griechenland, die seit drei Jahren immer noch in Zelten leben, und die keiner haben möchte.

Veränderungen müssen sein, damit unsere Welt eine bessere wird. Krieg gegen jeglichen Menschen und Nation gehören nicht dazu. Ich bitte sie, dass zu bedenken. Wählen sie die Worte bei ihrer nächsten Rede gut. Die nachfolgenden Generationen werden sie an ihren Worten und Taten messen.

Ich danke Lotte und meinen Eltern, die mir trotz des Krieges, der in ihren Köpfen weiter getobt hat, den Wert von Frieden vermitteln konnten. Meinen jungen Lehrern während meiner Schulzeit danke ich, dass sie mich ermutigt haben zu denken, und bedenken gelehrt haben.