Dienstag, 31. Oktober 2023

Hallo Feurwache 9 in D.!

 

 

Danke für die Rückmeldung zu meiner kleinen Geschichte. Deine Anmerkung, dass es einer gehörigen Portion von Mut bedarf zu feiern, obwohl man weiß, keiner kommt; kann ich entgegen setzen, ich stehe zu den Dingen, auch, wenn ich alleine stehe. Ich habe dieses eine Leben. Ich betrachte es als meine Aufgabe, mir die Zeit zwischen Geburt und Tod, so schön, wie es mir möglich ist, zu gestalten. Menschen, die nicht mitfeiern möchten, haben sich entschieden. Es ist eine Haltung, die ich respektiere. Es scheint ihnen besser zu gehen, wenn sie hässlich und schäbig zueinander sind. Sie tun mir leid. Nicht im Sinne von mitleiden. Beobachte ich sie, bemerke ich, was ich schon alles auf meinem Lebensweg bewältigt habe. Höre ich Vögel singen, pflanze ich Bäume und Sträucher, und kaufe keine Käfige. Es ermutigt mich, dass mittlerweile in anderen Städten eine halbe Millionen Menschen auf die Straßen gehen, die für Liebe und Frieden einstehen. Hier in Hamburg sind wir zu Fünft. Die Welt arbeitet gerade für uns, auch wenn es nicht ersichtlich ist. In unseren wirren Zeiten finden Menschen im Äußeren keinen Halt mehr. Sie sind dann gezwungen, nach innen zu gehen. Gandhi hat einmal gesagt:“ Erst lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.“Ich habe heute einen schönen Satz gefunden, den ich als Schlusswort nutzen möchte.“ Wenn Liebe und Frieden in dir ist, hast du kein anderes Bedürfnis sie zu leben.“  Jeder Einzelne in meinem engen Umfeld hat diese Haltung und wir sind ansteckend.

Sonntag, 29. Oktober 2023

Ein Kelch voller Zuversicht

 

Die Welt spielt gerade verrückt. Die Dunkelheit klopft an. Es liegt sicherlich nicht an der partiellen Mondfinsternis. Man berichtet, in jeder Dunkelheit würde sich ein kleiner Lichtstrahl befinden. Eine Option wäre es, darauf zuzugehen. Leider küsst die Weisheit nicht jeden Menschen. Ich möchte nicht überheblich erscheinen. Mir fällt es einfacher zu lieben, als zu hassen. Liebe ist zärtlich, weich, die Hingabe an das Leben; ein mächtiges Gefühl, welches mich unendlich reich macht. Mir sind so unendlich viele Menschen begegnet, die mit bedingungsloser Liebe nicht umgehen können. Mit einer Form der Liebe, die nichts erwartet. So wird sie meist als manipulativ empfunden. Jeder, der so empfindet, darf sich die Frage stellen, ob es wirklich wahr ist. Versteckt sich eventuell auch eine Angst dahinter? Angst vor Enttäuschung, Verletzung, fehlendes Vertrauen in sich und Andere, einlassen? Ist es aus diesem Grund einfacher, zu hassen? Was verbirgt sich hinter dem Hass, wenn man ihn weglässt? Hervor kommt dann der Schmerz, der nicht gesehen werden möchte, Wut und nicht geweinte Tränen. Warum prüfen Menschen so selten, ob der Schmerz weniger wird, wenn man ihn zulässt? Wäre es ein ehrlicherer Umgang mit sich selbst und anderen? Hass verbittert, wenn er zu lange gepflegt wird. Dazu bedarf es einer gewissen Bereitschaft zur Offenheit; und der Glaube an das Gute im Menschen. Nicht vor der Tür des Anderen kehren. Die große Zahl der Menschen ist egoistisch. Das Leben schenkt uns täglich hunderte von Geschichten zu diesen Themen. Währen Krieg, Hass und Abwertung nicht schon lange genug? Warum feiern wir nicht das Leben gemeinsam, als wäre es ein Fest? Ich bitte um Ideen.