Aufregende und
anregende Zeiten der Veränderungen, die wir gerade erleben.
Zum Thema Weltgeschehen
will ich mich nicht äußern.
Wir Menschen scheinen
in die Veränderung zu gehen.
Woran ich das fest
mache?
In den letzten Tagen
höre ich vermehrt von Freunden und Bekannten, dass sie sich komisch
fühlen.
Leider nicht im Sinne
von Lachen, eher mit Verwunderung und Bestürzung.
„Eigentlich geht es
mir gut und ich bin glücklich“, ist der Satz, den ich von
beiderlei Geschlecht zu hören bekomme.
Wenn es drei Personen
so geht, registriere ich es. Werden es aber so um die zwanzig, glaube
ich nicht mehr an Zufälle.
Ich betreibe dann
Innenschau und beobachte aufmerksam.
Hin und wieder hilft
der Zufall. Jemand, der mich gut kennt, äußerte in einem
Nebensatz: “Du bist aber im Moment ganz schön sensibel und
verteidigst Deine Grenzen.“
Später bin ich in mich
gegangen und habe mich gefragt: „Ist das wirklich so?“
Ja, da ist sie wieder,
die Amazone in mir, den Köcher mit frischen Pfeilen bestückt auf
der Schulter, den Bogen in der Hand, bereit zum Angriff.
Upps, danke für die
Offenheit, wähnte ich mich auf dem Pfad des Friedens.
Innenschau ist nicht
immer einfach und schmerzt hin und wieder.
Die Ursache könnte
auch woanders zu finden sein.
Ein Blick auf das
Programm des Planetariums erzählt mir, der Mars steht am Himmel und
bestimmt über uns und unsere Welt, ein kriegerischer Aspekt.
Ich habe es nicht so
mit der Astrologie, nutze hin und wieder aber die Numerologie, um mir
mein Leben zu erklären.
Das Jahr 2020 steht für
unsere Wurzeln und unsere Prägungen, mit denen wir in die Welt
gegangen sind, und sie jetzt schmerzlich spüren.
Freut euch, dass ihr
eure Gefühlen benennen könnt.
War es in den letzten
Jahrzehnten angesagt, sie zu beseitigen.
Die Masken dürfen
fallen. Geht durch eure Gefühle durch, das sich ungeliebt fühlen,
wertlos, nicht gesehen werden, Wut, Trauer...
Versucht sie als Schatz
in Euch zu sehen, der Gold wert ist.
Sensibel zu werden,
macht jeden von uns zu einem mitfühlenden Individuum.
Wenn es das ist, was
unser Miteinander für morgen braucht, lasst uns zu einer
Verbrauchergemeinschaft werden.
Ich wünsche jedem, dem
es gerade so geht, eine Zeit voller Sinnlichkeit und die Kraft,
Frieden mit dem zu machen, was dich bewegt.
Mir wünsche ich, dass
ich überlege, bevor ich den Bogen in die Hand nehme.

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