Dienstag, 29. April 2025

Wunderbare Nacht

 


Seit dem ich im Ruhestand bin, teile ich mir den Tag so ein, wie ich es möchte. So kommt es öfters vor, dass ich nachts wach bin und in meiner kleinen Loggia sitze. Es handelt sich nicht um senile Bettflucht. Ich genieße die Zeit unter dem Sternenhimmel, wenn der Himmel klar ist. Die Nächte können so schön sein. Es gibt Momente, in denen ist es einfach nur still, kein Pieps, rascheln oder ein anderes Geräusch. Ich genieße die Stille, wie ein Schaumbad und lasse mich dankbar treiben. Diese Zeit beschenkt mich mit Glücksgefühlen. Ich fühle mich wie allein auf der Welt und spüre, wie meine Seele auftankt in  meinem kleinen Fleckchen Natur. In dieser Stille lassen sich die kleinen Abenteuer erahnen, die mich am kommenden Tag erwarten. Belohnt werde ich, wenn die Sonne aufgeht, mit dem Bild von in rosa goldenes Licht getauchten Birken, und dem Gesang der erwachten Vogelschar.  Diese Art aufzutanken benötige ich, wenn ich tagsüber unterwegs bin, denn z. Z. sind so viele Irrlichter unterwegs. Es versetzt mich  in die Lage, all meinen Mitmenschen mit Liebe und Frieden zu begegnen.

 

Hamburg-Dulsberg, im April 2025-04-29

Fühlst Du Dich hin und wieder auch wie ein Stern, der am Himmel funkelt?

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