Sonntag, 21. September 2025

Gedanken zum Besuch von Paul.Meeks

 

Wenn ein Mensch sich selbst vergisst und nicht nur sich sieht und seine Welt, dann fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht( Taizé Lied). Es ist mein Motto, nach dem ich versuche mein  Leben auszurichten. Es klappt nicht immer. Ich sehe seit einigen Jahrzehnten Menschen mit anderen Augen. Es vereinfacht mein Leben nicht. Ich sehe sie mit ihren Möglichkeiten, Ressourcen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht leben, aus welchem Grund auch immer. Ich sehe diese Ressourcen als Pflanzen, die in einem Garten stehen, wenn sie gepflegt werden. Die Pflege dieser zarten Pflanzen liegt in der Hand des Einzelnen. Warum sie so kümmerlich sind? Es fehlt ihnen an Aufmerksamkeit, Zuwendung durch Akzeptanz, Wertschätzung, Achtsamkeit und Liebe. Der strenge Richter, der in fast jedem Menschen wohnt, darf zum Verstummen gebracht werden. Er ist einfach zu laut. So kann man kaum die innere Stimme/ Intuition wahrnehmen. In diesen wirren und schnellen Zeiten kann ich es nachvollziehen, wenn kaum Raum dafür ist. So ist es im Miteinander und mit den Radfahrern, egoistisches Verhalten. Seit Jahren haben die Menschen schlechte Karten, die noch Werte haben und ihre  Familie und Freunde pflegen und schätzen. Meist wird ihnen Naivität vorgeworfen und bringt Unsicherheit mit sich. So wundert es mich nicht, dass Menschen wie P. Meeks großen Zuspruch finden. Er spricht mit den Toten und ist bekannt aus dem TV.Leider helfen diese Informationen oft nicht richtig weiter; erklären aber vielleicht Familienkonstellationen oder Konflikt unterschiedlichster Art. Ich kann große Menschenmengen nur selten aushalten. Ich wünsche jedem Besucher, dass er das findet, was er sucht;auch, dass er mit der Pflege seines Gartens beginnt.

Wunderbare Nacht?

 

Heute bin ich früh aufgestanden. Ein Fischmarktbesuch steht an, am besten als eine der ersten Besucher, dann ist es noch nicht so voll. Meinen Kaffee trinke ich auf meiner Loggia. Ich liebe die Uhrzeit, wenn die Nacht weicht und der Tag kommt. Die Luft ist feuchtwarm, kein Wind und verblassende Sterne sind am Himmel zu sehen. Es ist meistens kein Laut zu hören. Heute ist es anders. Es gibt ein Konzert; ein Schnarch Konzert. Zwischen den Häuserreihen haben wir ein kleines Gärtchen. Die Fenster ab der zweiten Etage sind geöffnet und die Vorhänge flattern leise vor den Fenstern. Das sägende Schnarchen aus einem Fenster ist regelmäßig und kräftig. Leider reicht es nicht aus, um die zwischen den Häusern stehenden Bäume zu fällen. Sie sind sehr mächtig und ragen teilweise bis über das Hausdach. Weiter im Orchester befindet sich ein hohes pfeifendes Schnarchen, das von einem gelegentlichen Rasseln begleitet wird. Das Schnarchen mit Atemaussetzern ist anstrengend. Es belastet mich, denn diese Aussetzer währen so lange, dass ich versucht bin, etwas durch ein geöffnetes Fenster zu werfen, damit weiter geatmet wird. Ich bin scher mit Pfeil und Bogen, aber treffsicher mit Gegenständen, bin ich leider nicht. Höchstwahrscheinlich würde ich ein geschlossenes Fenster treffen. Ich muss Schmunzeln. Mir fällt eine Geschichte ein, die schon länger, als eine Dekade her ist. Als Teilnehmerin eines Mittelalter Marktes haben wir in einem kleinen Tal gelagert. Nach einem anstrengenden Markttag und einem, meist feucht fröhlichem Gelage mit den aufspielenden Musikern, an man auf dem harten Boden besser schlafen. Eines Nachts wurde ich von einem seltsamen Geräusch geweckt. So bin ich mit einem Knüppel in der Hand vorsichtig aus dem Zelt gekrochen. Wir hatten im Vertrauen auf die Götter, keine Wachen aufgestellt. Kein Schatten war zu sehen und so bin ich durch die Zeltreihen geschlichen, immer dem Geräusch nach. Mittlerweile hatte das Geräusch auch andere Schläfer geweckt. Dann war die Ursache gefunden. Es kam aus dem Zelt von Orm. Orm ist eine Seele von Mensch. Trinkt und raucht nicht  und als Kämpfer in der Runde immer vorne mit dabei. Von Beruf ist er Landschaftsgärtner und im Winter der einzige Taxifahrer, der Kilt trägt. Die Konfektionen haben für einen runden Wikinger nicht viel Auswahl. Mittlerweile waren wir schon zehn Personen, die versucht haben, Orm aufzuwecken, rufen, schütteln, bewerfen mit Holzschuhen, alles konnte ihn nicht aufwecken. So sind wir unverrichteter Dinge wieder in unsere Zelte gekrochen. Am Morgen wurden wir von ihm geweckt mit der Frage:“Wisst ihr, was heute Nacht los gewesen ist? Ich habe so viele seltsame Sachen in meinem Zelt!

 

Hamburg Dulsberg im September

Gemeinschaft muss hin und wieder einiges aushalten; man muss es nur wollen.

Samstag, 20. September 2025

Schöne neue Welt?

 

 

Je älter ich werde, umso schwerer fällt es mir, an Unrecht vorbei zugehen. Heute nehme ich die Geschichte eines Hamburger Ehepaares zum Anlass, um mein Unverständnis und meine Fassungslosigkeit zum Ausdruck zu bringen. Mein Kollege erstellt gerade für mich eine Webseite. Er hat mir mit sachlichen Gründen überzeugt; wohl fühle ich mich aber nicht damit. Das Internet und KI ist die Welt, mit der wir klar kommen müssen. Ich bin dem Neuen nicht abgeneigt und nutze seit fünf Jahren selbst ein Portal, in dem ich meine Geschichten veröffentliche. Lehne online Bankgeschäfte ab und bestelle selten etwas im Internet. Meine jüngsten Erfahrungen mit der App der Hansestadt Hamburg für Bürgerangelegenheiten sind nicht positiv gewesen. Zurück zur Geschichte des Ehepaares. Sie haben einen Podcast auf YouTube gestartet. Eine kleine Zuhörerschaft hat sich eingefunden. Man hat sich ausgetauscht, über die eigenen Befindlichkeiten, Politik usw. In Zeiten, wo   es nicht opportun ist, seine Befürchtungen und Fragen laut auszusprechen. Eine Gruppe von Hatern o.ä. hat es auf eine widerliche Art missgönnt. Sie haben, geschützt durch das Netz und unter Nutzung gefälschter IP Adressen, es geschafft, die Sendung zu zerstören. Schlimmer noch, sie haben gedankenlos, das Familienleben in Mitleidenschaft gezogen, Menschen krank gemacht. Es wurden durch Fake Einsätze die Polizei ins Hausgeschickt, Lieferando hat einen Schaden von etlichen tausend Euro für Bestellungen, die von dieser Familie nie in Auftrag gegeben wurden. Du bist dieser Situation hilflos ausgeliefert, Zerstörung, Macht und Kontrolle sind das Ziel. Gibt es schon ein Ergebnis polizeilicher Ermittlungen? Mitnichten. Natürlich kann man sich fragen, warum geht dieses Ehepaar in die Öffentlichkeit, ohne einen Cent dafür zu erhalten? Sie haben ja nicht den Rückhalt eines Böhmermanns, Sonneborns, o.ä. Personen. Es ist ein Portal für Bürger gewesen, die mit der Schnelligkeit und Veränderung von Nachrichten, Bedeutungen und Umdeutung unserer Sprache mit ihren Fragen allein gelassen werden. Das Gefühl, ich komme in diesem Land nicht mehr vor, erhalte kaum Schutz und ich muss ungefragt zu politischen Entscheidungen stehen, die ich nicht tragen kann. Ich stelle seit einigen Jahren Politikern und Abgeordneten Fragen. Auch ich bin es leid unbefriedigende Antworten oder gar keine zubekommen. Vor einigen Jahren habe ich mich als Richter für das Bundesverfassungsgericht beworben. Als Qualifikation habe ich diverse Berufsausbildungen mit Abschluss und guten Zeugnisse angegeben. Weiter habe ich die Behörde gebeten, meine Bewerbung nicht zu entsorgen, notfalls könnte ich auch Kanzler. Natürlich habe ich auch hier keine Antwort erhalten. Was tut die Politik in unserem Land gerade für uns? In meinem Stadtteil leben sehr viel junge Menschen auf der Straße. Dann höre ich Sätze, wie:“Guck mal es ist Tag und der pennt!“Ich antworte für die Obdachlosen:“Sie schlafen tagsüber, weil sie nachts nicht sicher sind. Unter Umständen werden sie sogar angezündet!“ Dann wird sich betroffen abgewandt. Sonnabend  habe ich am  Morgen am Barmbeker Bahnhof gesessen. Mir ist um Heulen zu Mute gewesen, als ich die Menschen dort beobachtet habe, die nach  Essbarem gesucht haben. Ich würde gerne nach Berlin fahren, die Politiker alle einpacken, Herrn Tschentscher unseren Bürgermeister dazu, und sie zwingen zwei Stunden lang angefressene Hamburger, Brötchen und kalte Pommes aus dem Müll zu essen. Dazu können sie noch mit den Resten Buttermilch aus den Müllermilchflaschen ihren Durst löschen. Würde sich dann etwas für uns ändern?

Hamburg Dulsberg im September 2025

Wir werden angehalten mehr zu arbeiten, Solidarität in Form von Steuern und Abgaben zu zollen. Hat von Euch schon einer jemals gehört, dass hochbezahlte Politiker auf die Hälfte ihres Salärs verzichten? Dann bitte ich um Nachricht. Ich stehe zu meiner Wut und zu meiner Traurigkeit, wenn ich aufmerksam durch meine Stadt gehe. Ich kann es einfach nicht Schönreden.

Donnerstag, 18. September 2025

Vergangene Freunde und der Krieg

 

Ich habe gestern eine Geschichte erzählt bekommen, die mich sehr berührt hat. Die Geschichte handelt von einem Soldaten, der in zwei Kriege gezogen ist. Er ist noch jung an Jahren und Frührentner. Seine Erlebnisse in den beiden Kriegen konnte er nicht verarbeiten. Nach dem ersten Krieg hat ihn unser Land mit Pillen versehen und in einen weiteren Krieg geschickt. Ein Beruf, der Familien zerstören kann, auch seine. Eine Erkrankung hat ihn zusätzlich zu einem Frührentner gemacht. Auch seine Rente reicht nicht. Es ist erschreckend, dass der Dank unseres Staates so aussieht. Ich kenne ihn noch nicht lange, aber ich bewundere ich. Er nimmt am Leben teil und ist kommunikativ. Vor längerer Zeit habe ich einen lieben Menschen verloren. Er ist mit dem Leben nicht mehr klar gekommen und hat sich zurückgezogen. Das alltägliche Leben, dafür hat seine Energie noch gereicht. Wir haben das gleiche Hobby betrieben und viel Zeit miteinander verbracht. Für den Staat hat er als Schlosser gearbeitet und Hubschrauber gewartet und repariert. Nach zwölf Jahren vom Bund entlassen, hat er keine neue Arbeit gefunden. Seine Zeugnisse waren gut, eine Fachkraft ohne Chance auf Anstellung. Mitte dreißig. Er hat sich verliebt, wurde Vater und vor lauter Verzweiflung hat er sich wieder bei der Bundeswehr beworben, damit er seine kleine Familie ernähren konnte. Für seine Qualifikation hatte unser Land auch keine Verwendung mehr, so kam er zum Heer. Sein Einsatz war in Afghanistan. Im Einsatz sind Kinder mit Maschinenpistolen auf ihn zugelaufen. Teilweise sind es echte Gewehre gewesen. Die Kinder waren noch so klein, wie sein Kind zu Hause. Sie haben geschossen…Wieder zu Hause, war er nach dem Einsatz verändert. Was weiter geschehen ist, kann ich nur ahnen. Er ist ausgemustert worden. Familie, Freunde, alle haben wir versucht ihn mit einzubeziehen. Er konnte nicht. Alle haben ihm ihre ganze Liebe geschenkt. Nach so einem Erlebnis scheint es der schlimmste Tod zu sein, weil man danach noch weiter lebt. Ich denke noch oft an ihn und meine guten Wünsche sind bei ihm. Er ist ohne Nachricht einfach weiter gezogen.

 

Hamburg Dulsberg, September 2025

Diese Geschichte ist für die, die nach Krieg schreien. Sie sind sich deren Folgen nicht bewusst.

Ich bin mit Friday for global Peace einige Jahre in HH unterwegs gewesen. Wir waren nie mehr, als 10 Personen. Dazu habe ich eine sehr persönliche Meinung.

Dienstag, 16. September 2025

Shopping Tour

 

Heute gehe ich ins Wandsbeker Quarree. Es ist ein großes Einkaufszentrum. Der Weg ist unumgänglich, denn leider erhalte ich nicht alles auf dem Wochenmarkt. Kosmetikartikel und Blumenzwiebeln stehen auf meinem Zettel. Mit einem Arm voller Tulpen-und Narzissen Zwiebeln stehe ich an der Kasse. Um 8 Uhr 30 gibt es schon eine kleine Schlange, die sich zügig verringert. In meinem Nacken verspüre ich einen heißen Atem; meine Ohren vernehmen ein genervtes Seufzen. Als ich mich umdrehe, blicke ich in ein Gesicht mit dunklem Teint, langem schwarzen Bart, schwarze Kleidung …Ich werde traurig, spüre ich doch, wie diese Zeiten, die wir gerade erleben, sich auf mich auswirken. Hass, Hetze, Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Es ist ein schmaler Grat, der mittlerweile zwischen Respekt und Anstand liegt. Nun stelle ich wieder einmal fest, ich bin traumatisiert. Dafür entschuldige ich mich nicht, Mein Verständnis ist aus für unsere Gäste, die oftmals innerhalb kürzester Zeit unser Umfeld umdekorieren und mir vor die Füße rotzen. Ob ich, wenn ich eskaliere, auch so schnell wieder nach Hause entlassen werde? Wohl nicht, denn ich gehöre zu den Eingeborenen; für mich gelten Recht und Ordnung. Nach all diesen Gedankenblitzen frage ich meinen Hintermann, ob er es eilig hätte. Er verneint. Schwupps sitzt das nächste Teufelchen auf meiner Schulter. Hätte ich genügend Kleingeld in der Börse, meinen Einkauf hätte ich in Cent Stücken beglichen. Mein Einkaufszettel ist zur Hälfte erledigt. Für heute reicht es mir. Die anderen Dinge sind mir unwichtig geworden. Beim Verlassen des Shopping Centers komme ich an einem Stand der Linken vorbei. Man möchte mir einen Handzettel überreichen. Mein Unmut kommt hoch. Die Linken wollen die Rentner weiter schröpfen, um deren Geld umzuverteilen. Das ist als Neuestes auf ihren Seiten im Netz zu lesen. Nun werde ich doch laut und rufe ihnen mehrfach zu:“ Schämt Euch!“Passanten senken ihre Köpfe und gehen rascher weiter. Unterstützung kann ich nicht erwarten. Jeder möchte mit heiler Haut nach Hause kommen. Warum ich so gehandelt habe? Unsere lokalen Parteien und Politiker dürfen gerne mitbekommen wie es mir/uns als Bürger geht. Ich bin zu oft in den letzten Jahren auf Demos gewesen. Sie haben nichts bewirkt. Wird der lokale Druck auf die Politik größer, kommt es zu einer Veränderung.

Dulsberg im September 2025

Ich stehe auf für den Frieden und bin gegen Ungerechtigkeit und für den Dialog. 

Montag, 15. September 2025

Reeperbahn am 12.9.25

 

Es ist 5 Uhr, als wir uns gemeinsam auf der Reeperbahn zur U Bahn sind. Wir, das sind meine neue Bekannte und ich. Wir tauschen uns aus über unser Erlebtes in jungen Jahren. Von der geilen Meile, die oft besungen wurde, ist nicht viel übrig geblieben. Spuren menschlichen Unvermögens, wohin man schaut, Polizei im Dauereinsatz. Früher haben wir uns nicht so unsicher gefühlt, sind wir uns einig. Für die Männer, die uns anrempeln und sich hin und wieder auch auf Deutsch, in asozialem Ton unterhalten, gibt es hier nicht genug Bäume, auf die wir sie jagen möchten. Es ist so ein schöner Abend gewesen, den wir im Pulverfass erlebt haben. Wir gehören zu einer Chatgruppe zweier Podcasts, die wir regelmäßig hören. Heute haben sich einige Chatmitglieder verabredet, um sich persönlich zu treffen; gleichzeitig hat einer der Podcaster heute Geburtstag, Der Künstler Kay Ray  feiert, auch seine Rückkehr auf die Reeperbahn. Ich habe keine Karte mehr bekommen, bin aber neugierig auf die Menschen gewesen, von denen ich lediglich ihren Nick Names kenne. Einige hatten eine sehr weite Anreise und haben tagsüber die Stadt erkundet. Es ist ein großes Hallo und ein herzliches Miteinander gewesen. Lunatic`s Mann ist zu Hause geblieben. So hat sie mich eingeladen, eine Karte ist über gewesen. Herzlichen Dank dafür. Das Servicepersonal hat sich bei unserer Gruppe für Verständnis und Freundlichkeit bedankt. Das habe ich noch nie erlebt. Der zweite Podcaster, Borris Brandt von „Moin Hamburg“, einem privaten Regionalsender, ist wie versprochen, auch vor Ort. Liebevoll hat er seine Chatgruppe umsorgt. Für Viele ist das Kümmern sehr ungewohnt gewesen, aber schön. Es hat alles gepasst. Im Zuschauerraum hatte ich einen Moment das Gefühl, ich kenne viele Gesichter, aber woher? Später habe ich einige Besucher aus den alternativen Medien erkannt. Musikalisch hat nicht nur  Kay Ray geglänzt, auch seine Gäste sind wunderbar gewesen. Er hat eloquent und mit viel Esprit durch den Abend geführt. Kein „Fettnäpfchen“ blieb ausgelassen; geschnackt, wie der Schnabel gewachsen ist, klare Haltung zu anderen Erkenntnissen gezeigt; herrlich, unbefangen und mit Leichtigkeit. Eine Medizin In der heutigen Zeit, wo Unterhaltung zu einem Gang durch ein Minenfeld verkommen ist. Der Abend ist grandios. Es ist sein 60. Geburtstag. Chapeau für diese Energie! Kunst kommt von Können Nach der Vorstellung hat er noch für Fotos und Gespräche zur Verfügung gestanden. Dieser Abend ist voller schöner Begegnungen gewesen und schenkt Hoffnung auf Veränderung. Wie es scheint, besteht ein großer Bedarf an Aufrichtigkeit und Herz; eine zauberhafte Nacht, die meinem Herzen Flügel macht( Textzeile aus einem Lied von Ulrich Tukur von 1992) Meine Begleitung steigt aus .ich fahre nach Barmbek weiter. Hier durchsuchen Menschen die Mülleimer nach Essbarem. Die Wege sind mit großen Popcorntüten gepflastert. In jede wird hineingeschaut, der gefundene Rest sofort verspeist. Heute kann das traurige Bild, das sich mir zeigt, nichts anhaben. Ich bin angefüllt  bis in die Haarspitzen mit Witz und Musik. Aus tiefstem Herzen Dank.

Hamburg Dulsberg im September 2025

 Ich werde Morgen darüber weiter nachdenken (Scarlett O`Hara  in „Vom Winde verweht“)

Der Abend hat gezeigt, dass schönste Kleid, dass man tragen kann, ist  die ehrliche Haut.