Wenn ein Mensch sich selbst vergisst und nicht nur sich sieht und seine Welt, dann fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht( Taizé Lied). Es ist mein Motto, nach dem ich versuche mein Leben auszurichten. Es klappt nicht immer. Ich sehe seit einigen Jahrzehnten Menschen mit anderen Augen. Es vereinfacht mein Leben nicht. Ich sehe sie mit ihren Möglichkeiten, Ressourcen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht leben, aus welchem Grund auch immer. Ich sehe diese Ressourcen als Pflanzen, die in einem Garten stehen, wenn sie gepflegt werden. Die Pflege dieser zarten Pflanzen liegt in der Hand des Einzelnen. Warum sie so kümmerlich sind? Es fehlt ihnen an Aufmerksamkeit, Zuwendung durch Akzeptanz, Wertschätzung, Achtsamkeit und Liebe. Der strenge Richter, der in fast jedem Menschen wohnt, darf zum Verstummen gebracht werden. Er ist einfach zu laut. So kann man kaum die innere Stimme/ Intuition wahrnehmen. In diesen wirren und schnellen Zeiten kann ich es nachvollziehen, wenn kaum Raum dafür ist. So ist es im Miteinander und mit den Radfahrern, egoistisches Verhalten. Seit Jahren haben die Menschen schlechte Karten, die noch Werte haben und ihre Familie und Freunde pflegen und schätzen. Meist wird ihnen Naivität vorgeworfen und bringt Unsicherheit mit sich. So wundert es mich nicht, dass Menschen wie P. Meeks großen Zuspruch finden. Er spricht mit den Toten und ist bekannt aus dem TV.Leider helfen diese Informationen oft nicht richtig weiter; erklären aber vielleicht Familienkonstellationen oder Konflikt unterschiedlichster Art. Ich kann große Menschenmengen nur selten aushalten. Ich wünsche jedem Besucher, dass er das findet, was er sucht;auch, dass er mit der Pflege seines Gartens beginnt.
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