Unsäglich ist ein selten genutztes Wort. Es bedeutet:“ im hohen Maße unglaublich negative Gefühle auslösend.“Auslöser ist ein Gespräch zwischen Frau Miosga und dem Kanzler“ Unserer Demokratie“ gewesen. Seine Aussage, die Menschen wären zu larmoyant, habe ich schon als unerträglich empfunden. Seine neue Aussage im TV:“Die Bevölkerung müsse sich darauf einrichten, einen größeren Teil ihres verfügbaren Einkommens für Altersvorsorge, Pflege und Krankenversicherung aufzuwenden!“Jetzt käme der Herbst der Reformen. Das bedeutet, wir werden weiter ausgequetscht, wie eine Zitrone. Ich habe jetzt 1250 Euro Rente, nachdem ich jahrelang Menschen gepflegt und beim Sterben begleitet habe. Inflation, höhere Energiekosten, Miete…Der Bundeskanzler spricht davon, dass es gerechter zugehen solle. Für wen? Weiß er, worüber er spricht? Die versicherungsfremden Leistungen die dem Renten-und Krankenversicherungstopf entnommen wurden, hat der Staat nicht ausgeglichen, auch nicht aus dem neuen „Sondervermögen“. Den Krankenkassen ist zum Ausgleich der Finanzlücke, ein Kredit gewährt worden. So hat es die „Welt“ berichtet. Den Umgang mit harten Sanktion in Sachen Bürgergeld, habe ich recherchiert und bin auf den Seiten des Bundestages fündig geworden. Das Geld darf nicht gestrichen werden. Dem Bürger muss genug zum Leben bleiben. (Die genaue Formulierung ist auf den entsprechenden Seiten zu entnehmen.) Die geplante Umwelttransformation wird dafür Sorge tragen, dass wir uns das Wohnen nicht mehr leisten können. Jeder mag für sich seine eigenen Schlüsse ziehen. Mein Lösungsansatz : Leistungsnachweise für Politiker. Die Offenlegung ihrer Zusatzeinkommen durch Vorstandsposten. Bei mehreren Posten verringert sich die Diät. Die Diäten werden festgelegt auf die Höhe eines Meister Gehaltes. Beim Fehlen in einer Sitzung zahlt jedes MdB z. Zt. 9 Euro. Dieser Betrag wird drastisch erhöht. Wer nichts leistet, fliegt raus. Weiter gehe ich davon aus, dass der Reformstau, den es in unserem Land gibt(marode Infrastruktur), seine Ursachen durch die Regierungswechsel der letzten Jahrzehnte hat. Jeder will sein eigenes Süppchen kochen und das Rad neu erfinden; begonnenen Sachen werden nicht zu Ende gebracht. Gemeinsam mit einer Freundin hatten wir die Idee von einem Thing. Drei Bürger, ähnlich eines Bürgerrates, aus jedem Bundesland genügen. So wird der Bundestag, wie angedacht, kleiner. Bei einem Regierungswechsel werden die alte und die neue Regierung eingeschlossen, wie bei der Papstwahl. So kommt es zu einer Übergabe der angefangenen Reformen und deren Fortgang wird besprochen und von allen Beteiligten getragen. Warum ich auf diese Ideen komme? Ich vertraue weder einer Partei, noch einem Politiker. Sie haben es geschafft. Ich bin politisch heimatlos, aber mit eigener Haltung und Lösungsansätzen. Ich glaube, damit bin ich nicht allein. Das Nachdenken darüber schenkt mir in meiner Verzweiflung einfach Hoffnung.
Oktober 2025 der Gedanke an Politikern in der Konklave lässt mich schmunzeln.Wieviel Zeit würden sie benötigen, bis weißer Rauch aufsteigt?
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