Sehnsucht
Nein, diesmal ist der November nicht schuldig. Um uns herum gehören Respektlosigkeit, Egoismus und Gedankenlosigkeit zum normalen Umgangston. Aufrichtige Kommunikation ist aufgrund von Panikmache und Angst zur Zeit kaum möglich. So kann kein Raum für andere und gemeinsame Überlegungen und Konzepte entstehen; kein Ende in Sicht. Auch ich fühle mich gelegentlich unsicher und hilflos. Durch viele Gespräche mit meinen Mitmenschen in unserem Stadtteil weiß ich um ihren Wunsch des liebevollen Miteinanders. Macht es die Zeit, in der wir gerade leben es unmöglich, das zu finden, wonach er sucht? So tauche ich hin und wieder in meine Traumwelt ab und verspüre nur schwerlich Lust, wieder aufzutauchen. Auf meiner inneren Reise bin ich ein schwebender Kokon .Ich bin getragen von Geborgenheit und einer tiefen Sehnsucht, der ich nachgehen darf. Mein Weltenüberprüfer ist mit an Bord. Ich finde Antworten auf meine Werteunion:“ Ja“, „Nein“ und eine mir abhanden gekommene Unbeschwertheit im Sein. Ich bin am Ende des Regenbogens gelandet. Es gibt dort wirklich einen Schatz. In seinem Topf befindet sich auch eine große Portion Hoffnung, daß alles für eine schönere Welt ohne Angst ins Wachsen kommt, zum höchsten Wohle aller Menschen.
Hamburg Dulsberg, 11.11.21
Im Hier und Jetzt danke ich Pippi Langstrumpf für den Satz:“ Der Sturm wird stärker, ich auch.“
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