Sonntag, 21. Juni 2020

Gemeinschaft - Irrtum ?

Was mich gerade traurig macht, ist der Verlust von Menschen, mit denen ich mich verbunden gefühlt habe.
Ich habe Werte und eine Haltung, die zu mir und meinem Leben gehören. Im Laufe der letzten Jahrzehnte, sind Menschen, die Werte haben, sehr rar geworden.
Ich bin auf neue Menschen getroffen und im ,Gespräch stellt sich heraus,sie haben die gleichen Werte, wie ich. Wie habe ich mich gefreut,vertraut und Perspektiven gesehen. Es gibt sie noch diese Exoten. Du fühlst Dich nicht allein. Im offenen und freundschaftlichen Miteinander sind gemeinsame Projekte entstanden. Du lebst gemeinsame Werte. Es hat Spaß gemacht, mit Liebe und Begeisterung gemeinsam in die Kreativität zu gehen.
Wann merkst Du, daß es im Miteinander anfängt zu hinken?
Plötzlich werden persönliche Probleme wichtiger, als das gemeinsame Projekt.
Hände, die plötzlich mehr nehmen, und mit ihrem Geben geizen.
Dann stellst Du fest, daß das Niveau der Ausreden größer ist, als das der Motivation.
Du gibst die meiste Energie in das Projekt. Wir sind im Leben nicht alle immer gleich stark.
Dann kann man den Anderen ein Stück des Weges tragen. Das geht aber nicht auf Dauer.
Ich reflektiere mich und das Geschehen.Stelle mir die Frage,was hat das mit mir zu tun?
Leider komme ich zu der Feststellung, daß ich Mogelpackungen aufgesessen bin.
Hübsche, bunte Schachteln mit Versprechungen. Das was darauf steht, ist nicht drin.
Es sind Personen, die von ihrer aufrichtigen Selbstreflektion überzeugt sind. Es gibt so viele Standpunkte, wie es Menschen gibt.
Sie haben viele Bücher gelesen und verstanden.Sind aber nicht in der Lage etwas davon umzusetzen. Werte gelebt mit den entsprechenden Eigenschaften sind verloren gegangen. Beständigkeit,Kommunikation und Teamfähigkeit - dafür sind dann Andere zuständig.
Ein gemeinsamer Konsens wird nur scheinbar erreicht.
Ich merke, wie ich wieder eine Mauer um mich herum errichte, um meine Werte und mich zu schützen.
Hin und wieder wird mir dann die Frage gestellt,warum ich so komisch geworden bin.
Mir ist nicht zum Lachen, eher nach Weinen. Die Betriebsblinden im eigenen Haus nennen es öfters Egoismus.
Für mich ist es Selbstliebe und Wertschätzung.
Und so zieht die Karawane dann weiter.
 Ich glaube und hoffe weiter auf wahrhaftige Menschen mit offenem Herzen ,die einen Mut Anfall leben können.
uf die, für die ein Handschlag und ein Versprechen mehr ist, als nur ein Wort, im Sinne einer Gemeinschaft.
oher kommt der Werteverlust? Ist es die schnelllebige Zeit, Egoismus,Angst, oder der Konsum von Drogen jeglicher Art?
Nicht nur ich suche immer noch nach einer Antwort.

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