Toxische Männlichkeit
– diesen Begriff nutze ich nur ungern, ist er doch ein Relikt aus
vergangenen Zeiten.Irre ich mich ?
Vor einem halben Jahr
hatte ich einen netten Mann kennengelernt.
Mit dem Versprechen
ehrlich miteinander zu sein, haben wir uns einige Male getroffen.
Ich bin auf ein
Auslaufmodell getroffen, traditionell patriarchal.
Es hätte mir nichts
ausgemacht.
Leider konnte er nicht
über sich selber lachen..
Unterdrückte Gefühle,
Dominanz und Grenzüberschreitungen in Gesprächen, haben schnell zu
meiner Entscheidung beigetragen, das ein weiteres Kennenlernen
uninteressant ist.
Kontrollzwang und
übersteigertes, sinnloses Konkurrenzdenken sind befremdlich für
mich.
Höflich und mit
Wertschätzung habe ich mich für die gemeinsamen Stunden bedankt
,und die Beziehung beendet.
Uncharmant bekam ich zu
hören:“ Der Junge auf dem weissen Pferd, der kommt nicht mehr und
ich sollte mein Alter bedenken.
Oh, hätte er gewusst,
wie alt ich wäre...“
Eine Rose ohne Blatt,
für den, der keine Ehre hat.
Ein halbes Jahr später
trafen wir uns vor meiner Haustür wieder.
Er ist Handwerker und
hatte bei uns in der Strasse zu tun.
Er setzte sich zu mir
und den Nachbarn auf die Bank im Hof.
Er fing gleich zu reden
an : „Er hätte von dem Polizeieinsatz gehört, und es wäre ihm
klar gewesen, dass ich 150 Euro Strafe zahlen müsste.
(Nachbarn hatten u.a.
auch mich, während der Corona Phase denunziert).
„Er wüsste,wer es
gewesen wäre, den Namen würde er nicht nennen.
Ich wüsste schon, wen
er meinen würde... „
Das ist Zwietracht
säen.
Meine Nachbarn
verstummten peinlich berührt.
Zum Glück für mein
Gegenüber, bin ich nicht Affektgesteuert.
Mein Kaffee blieb in
der Tasse.
So werden scheinbar
nette Männer einfach nur hässlich.
Wer solche Menschen Freude nennt braucht keine Feinde
AntwortenLöschenDanke lieber Leser, das sehe ich genau so.
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